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Pflicht statt Kür: Psychische Gefährdungsbeurteilung


Hoher Krankenstand, Mitarbeiterfluktuation und Dienst-nach-Vorschrift-Mentalität kosten jeden Unternehmer Geld. Doch wie bekomme - oder noch besser – behalte ich gesunde, motivierte und damit effektive Mitarbeiter?

Körperlich anstrengende Arbeit nimmt in unserer heutigen Berufswelt ab, psychische Belastungsfaktoren rücken stattdessen in den Vordergrund. Das Arbeitsschutzgesetz (§ 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen) verpflichtet Arbeitgeber daher seit 2014, sich auch um die psychische Gesundheit der Belegschaft zu kümmern. 

Fragebogen Arbeitsgesundheit

Psychische Gefährdungsbeurteilung im 3-Jahres-Turnus

Alle drei Jahre empfiehlt sich die Durchführung und Auswertung von sogenannten psychischen Gefährdungsbeurteilungen (PGB). Sie helfen Unternehmen und Institutionen, den Stand der Mitarbeitergesundheit einzuschätzen und Präventions- oder Interventionsmaßnahmen zu ergreifen.

Ziel: ein gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld

Die Akademie für Arbeitsgesundheit als Experte für psychische Gefährdungsbeurteilungen (PGB) bietet neben einem wissenschaftlich fundierten und evaluierten Verfahren, dem „Gesundheitswürfel“ von Prof. Dr. Stück, im Anschluss der Analyse auch die Konzeption und Umsetzung bedarfsorientierter Interventionsmaßnahmen.

Was tun mit den Erkenntnissen der psychischen Gefährdungsbeurteilung? 

Durch Fragebögen, Beobachtungen und Messungen analysieren Wissenschaftler, welche Faktoren die Mitarbeiter hemmen, stressen oder gar krank machen. Je nach Unternehmensgröße und Mitarbeiterzahl kann die Datenerfassung bis zu sechs Monate dauern. Aus den Ergebnissen heraus erhalten Arbeitgeber Handlungsempfehlungen. Diese reichen von Lärmschutzmaßnahmen, über die Umgestaltung von Büros und Sitzordnung bis hin zur komplexen Neuorientierung der Kommunikationsstrukturen.

Gesunden Umgang mit Stress trainieren

Die Akademie für Arbeitsgesundheit unterstützt auch bei der Umsetzung dieser Handlungsempfehlungen, etwa mit Trainings zur wertschätzenden Gesprächsführung oder Organisation von Gesundheitstagen, die sich mit Stressreduktion und -regulation beschäftigen und den Teilnehmern Werkzeuge vermitteln, die ihnen helfen, zukünftig mit Stresssituationen deutlich gesünder umzugehen.

Achtsame Mitarbeiter steigern Unternehmenserfolg

Im besten Fall führen die Maßnahmen zu fitten und motivierten Mitarbeitern, die gelernt und geübt haben, auf sich selbst zu achten, wertschätzend miteinander zu kommunizieren und deshalb besser miteinander arbeiten. Sie fühlen sich bei der Arbeit wohler und werden messbar weniger krank. Das senkt die Kosten, verbessert das Arbeitsklima und fördert die Produktivität.

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