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Das mobile Gesundheitslabor – tut das weh?


Wer beim mobilen Gesundheitslabor an Reagenzglas, Mikroskop und Blutentnahme zwischen Tür und Angel denkt, der darf jetzt durchatmen. Ein Erfahrungsbericht vom Gesundheitstag am DPFA-Bildungszentrum Chemnitz. 

Gespannt begutachten Lehrkräfte, Erzieher und Verwaltungsmitarbeiter das tragbare Labor der Akademie für Arbeitsgesundheit. Der private Bildungsträger hat knapp 80 Mitarbeiter am Standort Chemnitz zu einem Vortrag und schmerzfreien Testreihen zum Thema Stressbewältigung eingeladen.

Gesundheitslabor

Mitmach-Aktion nach der Keynote

Das tragbare Labor ist mit wenigen Handgriffen einsatzbereit und misst u.a. den Hautwiderstand der Teilnehmer. Dieser Widerstand ist eine physikalische Größe, der den Grad an Anspannung zeigt. Starke äußere Reize, wie z.B. Angst lösen eine Veränderung des Hautwiderstandes aus. Der Körper reagiert u.a. mit angespannten Muskeln, vermehrter Schweißproduktion, beschleunigter Atmung und schnellerem Herzschlag. Diese Messung gibt den Wissenschaftlern der Akademie für Arbeitsgesundheit einen ersten Überblick zur Gemütslage der Belegschaft.

Messung mit direktem Feedback

Die teilnehmenden Pädagogen und Verwaltungsmitarbeiter erhalten ihre individuellen Daten direkt vor Ort ausgewertet. Sie erfahren, welcher Stresstyp sie sind. Schließlich nehmen Menschen Stress unterschiedlich wahr. Der eine gerät enorm unter Druck, andere treibt erhöhtes Arbeitsaufkommen zu Höchstleistungen an. Je nach Typ gibt es andere Bewältigungsmuster mit Stress gesund umzugehen. 

Stresstyp-Bestimmung ist nur der Anfang

Wenn der Stresstyp bestimmt ist, können im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit Mitarbeiter individuelle Bewältigungsstrategien erhalten. „Unsere Erfahrung zeigt, dass das mobile Gesundheitslabor im Rahmen von Gesundheitstagen ein geeigneter Auftakt für Unternehmen ist, die das Thema psychische Gefährdungsbeurteilung ganzheitlich in Angriff nehmen wollen“, sagt Katja Lorenz, kaufmännische Leiterin der Akademie für Arbeitsgesundheit und fährt fort: „Skeptische Mitarbeiter öffnen sich für das Thema Stressbewältigung, wenn sie, wie bei der Hautwiderstandsmessung, eine sofortige Auswertung erhalten.“

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